Event

Vigil Berlin

16 October 2026, 5:00 PM
Amerika-Gedenkbibliothek

Every Friday, Blücherplatz 1, 10961 Berlin (Amerika-Gedenkbibliothek ZLB). End the Genocide and the ongoing Nakba!

People standing in front of the Amerika Gedenkbibliothek, holding up signs at the weekly vigil against the war in Gaza.

Join us for our weekly silent vigil at the public library. We stand for one hour to honor the most vulnerable and say: ENOUGH! Signs in Arabic, English, German & Hebrew are provided — please don’t bring your own.

We are gathering in silent protest to demand an end to the occupation and settler violence against Palestinian farmers, an end of the torture of Palestinian prisoners, and to stand against the reintroduction of the death penalty in Israel.

All are welcome! Let’s stand together!

Every first Friday of the month our vigil is dedicated to the murdered children of Gaza. Their names and faces shall never be forgotten.

Speakers and special guests:
27 February 2026: No Vigil in front of the AGB. We are joining the demonstration of Israelis for Peace “Stop Israel’s Death Panelty. The EU must act!” in front of the German Foreign Ministry at 5pm
20 February 2026: Karam Chehade, activist @ Don’t look away
6 February 2026: Don’t look away. Europe for International Law
19 December 2025: Morgaine, singer and peace activist
21 November 2025: Meera Eilabouni, Palestinian singer and peace activists
10 October 2025: Alma Itzhaky, founding member of Israelis for Peace
12 September 2025: Elik Harpaz, Israeli dissident, Palestinian freedom activist and musician
8 August 2025: Mai Shaheen & David Ginati from SATYAM, who are on hunger strike for Gaza

Would you like to organize your own vigil in another place or city? Feel free to use our signs and materials. Contact us if you need support with the process. Let’s be thousands standing together to say NO.

Press

  • “Einer dieser Friedensorganisationen, die unermüdlich gegen die Gewaltspirale ankämpfen, ist die israelische Organisation Standing Together. Wie jede Woche findet auch am kommenden Freitag (1. August) eine Mahnwache der Berliner Sektion von Standing Together vor der Amerika Gedenkbibliothek statt. Frie­dens­ak­ti­vis­t:in­nen kommen hier zusammen, um gegen das Aushungern von Gaza und für einen gerechten Frieden für alle Menschen in Palästina und Israel zu demonstrieren.” “Bewegungstermine in Berlin: Der Frieden bleibt unbequem”, taz, 30 July 2025
  • “[D]ie Aktivistinnen und Aktivisten [sind] um eine nuancierte Debatte bemüht, in der das Leid auf beiden Seiten anerkannt wird. So wird die Freilassung aller Geiseln gefordert, auf israelischer wie auf palästinensischer Seite, und sich sowohl gegen Antisemitismus als auch anti-muslimischen Rassismus gestellt.” “Israel-Palästina-Konflikt: Wie Protest für beide Seiten aussieht”, Berliner Morgenpost, 26 July 2025
Announcement

Unterschreibe unsere Petitionen: 4000 Kinder aus Gaza warten aktuell auf medizinische Behandlung

Deutschland kann helfen! Die Bereitschaft bei vielen Ärzt*innen und Kommunen ist da, was fehlt ist der politische Wille von ganz oben. Hier wollen wir Druck machen. Zusammen mit Don’t Look Away e.V. haben wir in mehreren Deutschen Städten Petitionen gestartet für die Aufnahme von Kindern aus Gaza in deutsche Krankenhäuser.

Mehr Informationen zur Gaza Care Bridge Initiative von Friends of Standing Together Germany und Don’t Look Away e.V. in unserem Infoflyer: Deutsch – English.

Teile unsere Petitionen via Link, Webseite, Flyer & Poster zum selber ausdrucken (scroll down for English version):

FLYER:


POSTER:


Gaza verzeichnet die weltweit höchste Zahl an Kindern mit amputierten Gliedmaßen – viele Operationen erfolgen ohne Betäubung.
Die medizinische Infrastruktur ist größtenteils zerstört. Hunderte Menschen sind gestorben, während sie auf die Evakuation gewartet haben – seit Juli 2024 waren es durchschnittlich 2 Todesfälle in Gaza pro Tag (931 Tote in 450 Tagen, Seite 3).

Wir kämpfen für die Aufnahme verletzter Kinder in Berliner Kliniken, um ihnen die notwendige medizinische und psychologische Behandlung zukommen zu lassen und sie danach bei einer sicheren Rückkehr zu unterstützen. Dies sehen wir als unsere Verpflichtung als offene und wertebasierte Gesellschaft.

Über 18.000 Personen, davon 3.800 Kinder warten derzeit auf Evakuierung in Länder, die bereit sind, sie aufzunehmen. Die Infrastruktur steht durch die WHO bereit!

Kinder sind nach humanitärem Völkerrecht besonders geschützt (Art. 38 UN-Kinderrechtskonvention, Genfer Konventionen). Die rechtlichen Grundlagen sind gesichert: § 22 Satz 2 AufenthG: Aufnahme aus dringenden humanitären Gründen möglich – auch auf kommunale oder Landesinitiative. § 23 Abs. 1 AufenthG: Aufnahmeprogramme der Länder in Abstimmung mit dem Bund.

  • Der Handlungsbedarf ist riesig: Operationen finden oft ohne Schmerzmittel oder Narkose statt. Viele Kinder sind ausgehungert oder tagelang ohne Nahrung. Fehlende Versorgung bedeutet lebenslange Behinderung oder den Tod. Die medizinische Infrastruktur in Gaza wurde größtenteils zerstört.
  • Deutschland hat Erfahrung mit Evakuierungen verletzter (zum Beispiel jesidischer) Kinder. Auch zwei Kinder aus Gaza wurden zwischenzeitlich in Deutschland behandelt.
  • Schweiz, Spanien, Italien und Norwegen haben bereits Kinder aus Gaza zur Behandlung aufgenommen.
  • Bereits Hannover, Kiel, Düsseldorf, Bremen, Bonn und Leipzig haben sich für die Aufnahme verletzter Kinder aus Gaza eingesetzt und vom Bund entsprechende Maßnahmen gefordert.
  • Berlin verfügt mit seinen Kliniken von Weltrang über hochspezialisierte Behandlungsmöglichkeiten.

Schreibe deinen MDB`s und fordere sie auf sich für die medizinische Versorgung von Kindern aus Gaza einzusetzen

  1. Die Namen und den Kontakt der Abgeordneten deines Wahlkreises findest du HIER
  2. Kopiere den folgenden Text, füge deine persönlichen Details ein und schicke ihn los

Sehr geehrte/r Frau/Herr [Name des/der Abgeordneten],

ich wende mich heute an Sie als Bürger/in Ihres Wahlkreises.

Ich habe die Petition „Aufnahme verletzter Kinder aus Gaza in [Name der Stadt] Kliniken“ von Friends of Standing Together Berlin und Don’t Look Away e.V. unterzeichnet. Sie fordert, dass Deutschland schwerverletzte und schwerkranke Kinder aus Gaza zur medizinischen Behandlung aufnimmt.

Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist weiterhin katastrophal. Insbesondere Kinder haben oft keinen Zugang mehr zu dringend benötigter medizinischer Versorgung. Gleichzeitig haben zahlreiche deutsche Kliniken und Kommunen ihre Bereitschaft signalisiert, Patientinnen und Patienten aufzunehmen. Nach Berichten internationaler Organisationen warten tausende Menschen auf eine medizinische Evakuierung – darunter viele Kinder mit schweren Verletzungen oder chronischen Erkrankungen, die vor Ort nicht mehr angemessen behandelt werden können.

Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie:

  • Setzen Sie sich dafür ein, dass medizinische Evakuierungen aus Gaza ermöglicht und ausgeweitet werden.
  • Unterstützen Sie Programme zur Aufnahme und Behandlung verletzter Kinder in Deutschland.
  • Wirken Sie darauf hin, dass bürokratische und politische Hürden zügig abgebaut werden.
  • Setzen Sie sich für den Wiederaufbau des Gesundheitssystems im Gazastreifen ein, für den ungehinderten Zugang internationaler medizinischer Hilfsorganisationen sowie für sichere Korridore zur Behandlung in das Westjordanland und nach Ost-Jerusalem.

Deutschland verfügt über die medizinischen Kapazitäten und trägt zugleich eine humanitäre Verantwortung, in einer solchen Situation zu handeln. Für viele Kinder kann eine Behandlung im Ausland den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten.

Ich erwarte daher von der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag, dass humanitäre Aufnahmeprogramme konsequent und zügig umgesetzt werden.

Ich bin Ihnen dankbar, wenn Sie mir mitteilen, wie Sie sich zu diesem Anliegen positionieren und wie Sie entsprechende Initiativen unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen
[Name]
[Optional: Adresse im Wahlkreis]


Berlin can help! Share our petition via Link, Flyer or Poster:

Gaza now has the world’s highest number of children with amputations. Many surgeries need to be done without anaesthesia. Most medical infrastructure is destroyed. Hundreds of people have died while waiting for Medical Evacuations (MedEvacs) –approximately 2 persons per day since July 2024 (931 casualties in 450 days, see report, page 3).

We are advocating for injured children to obtain admission to Berlin hospitals, so they can receive the necessary medical and psychological care they need, as well as being assisted to return safely to Gaza.

We are convinced of this being our duty in an open, moral and value-based society. More than 18000 people of which 3800 are minors are waiting for MedEvacs right now – waiting, because there are no countries willing to accept, although the infrastructure for the MedEvacs is being granted by the WHO!

  • When children are affected by armed conflicts, State are obliged under International Humanitarian Law, to undertake “all feasible measures to ensure protection and care” for the children, to ensure that the children “do not take a direct part in hostilities” (Art. 38 UN Convention on the Rights of the Child; Geneva Conventions) – which the parties are not fulfilling right now. The legal basis is constituted by section 22, sentence 2 German Federal Residence Act (AufenthG): admission is possible for urgent humanitarian reasons, also if initiated by municipalities or federal states. Section 23(1) of the German Federal Residence Act: state admission programs of the federal states in coordination with the federal government.
  • The urgency to act is enormous: Surgeries are often done without anaesthesia or pain medication. Many of the children are weakened due to famine and days without food. Gaza’s medical infrastructure is vastly destroyed. The lack of medical care can lead to lifelong impairments and death.
  • Germany has experience in medically evacuating injured children (e.g. Yazidi children). 2 children from Gaza have already been treated in Germany.
  • Switzerland, Spain, Italy and Norway have already admitted children for treatment.
  • Hanover, Kiel, Düsseldorf, Bonn, Leipzig and Bremen as well as Hamburg and Freiburg have already advocated for the admission of injured children from Gaza and called on the federal government to take appropriate action.
  • With its world-class hospitals, Berlin offers highly specialized treatment options.


EventEvent

Kundgebung: Nein zur Todesstrafe für Palestinenser*innen!

29 April 2026, 5:30 PM
Hackescher Markt, Berlin

Erhebe mit uns deine Stimme gegen Israels rassistische Politik und Deutschlands Komplizenschaft! Es reicht!

Am 30.03.2026 beschloss das israelische Parlament ein Gesetz zur Einführung der Todesstrafe, die de facto nur für Palästinenser*innen gilt.

Dies markiert einen weiteren Zivilisations-bruch in der genozidalen Politik der israelischen Regierung.

Wir fordern von der deutschen Politik:

  • Sofortige Aussetzung des EU-Israel-Handelsabkommen!
  • Stopp aller Waffenexporte nach Israel, ohne Ausnahmen!
  • Völkerrecht durchsetzen ohne politische Doppelstandards!

Komm mit uns am 29.04. auf die Straße – es geht uns alle an!

Die Kundgebung organisieren wir gemeinsam mit Don’t Look Away e.V.


No to the death panelty for Palestinians!

Raise your voice with us against Israel’s racist policies and Germany’s complicity! Enough is enough!

On March 30, 2026, the Israeli parliament passed a law introducing the death penalty, which de facto applies only to Palestinians.

This marks yet another moral breakdown in the Israeli government’s genocidal policies.

While the German government has criticized the law, it has taken no political action in response.

We call on German political leaders to:

  • Immediately suspend the EU-Israel trade agreement!
  • Stop all arms exports to Israel, without exception!
  • Enforce international law without political double standards!

Join us in the streets on April 29 – this affects us all!

The rally is being organized jointly with Don’t Look Away e.V.

Event

Live screening of the Joint Israeli–Palestinian Memorial Day Ceremony

20 April 2026, 6:00 PM
Colosseum Filmtheater Berlin, Schönhauser Allee 123, 10437 Berlin

For the 21st time, the Joint Israeli–Palestinian Memorial Day brings people together in shared remembrance.

Organized by organized by Combatants for Peace and The Parents Circle Families Forum, it is the largest jointly organized Israeli–Palestinian peace event. Held annually on the eve of Yom HaZikaron, the Israeli national memorial day, it offers a powerful alternative to one-sided narratives.

The ceremony honors the pain and loss on both sides and highlights a shared commitment to reconciliation, justice, and hope — breaking the cycle of violence.

“We do not seek to equate experiences, but to transform despair into hope and build compassion grounded in our shared humanity. Occupation, oppression, and conflict are not inevitable.”

This year’s event will take place after two and a half years of deep trauma and continued violence. The Joint Memorial Ceremony offers a profound alternative to division and despair, proving that in times of deep suffering, solidarity is not only possible but imperative.

Join us as we come together to grieve, to remember, and to insist on a different path forward. 

We are pleased to welcome activists Sayel Jabareen and Elie Avidor from Combatants for Peace from Israel and Palestine for an introductory conversation before the live broadcast of the ceremony.

Sayel Jabareen is a Palestinian member of Combatants for Peace engaged in nonviolent resistance and community advocacy in the West Bank. He brings direct experience of how settler violence affects Palestinian communities and how nonviolent organizing seeks to protect dignity and rights.

Elie Avidor is an Israeli member of Combatants for Peace committed to confronting violence—including settler violence—within Israeli society while advocating for accountability, equality, and security for all.

Together, they model joint responsibility and shared commitment.

Program:

6:00 PM Doors open
6:30 PM Welcome by Vered Berman, Parent Circle Friends Germany e.V.
6:45 PM Panel discussion with our guest moderated by Maja Sojref, New Israel Fund Germany e.V.
7:30 PM Live broadcast of the “Joint Israeli-Palestinian Memorial Day Ceremony”
8:30–9:00 PM Closing and informal gathering

Please note: 

The event will be held in English. The live broadcast of the 21st memorial ceremony from Israel/Palestine will be in Arabic and Hebrew with English subtitles.

Admission is free. Registration is required — either via the online Link or on site at the event.

Donations to the two organizing organizations are welcome:
Parents Circle – Families Forum: Donation link
Combatants for Peace: Donation link

We kindly ask you not to bring large bags.

Photographs and video recordings will be taken during this event. By entering the venue, you consent to the publication of these recordings for the organizers’ public relations purposes.

The live screening in Berlin is organized by: Alliance for Middle East Peace (ALLMEP), Berliner Missionswerk, Bildungswerk Berlin of the Heinrich Böll Foundation, EAPPI Network Germany e.V., Friends of Standing Together Berlin, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) e.V., New Israel Fund (NIF) Germany e.V., Parents Circle – Friends Germany e.V.

Recorded Video of the Joint Memorial Ceremony

By clicking on the video, you agree that content from the third-party provider YouTube will be loaded. This may result in personal data being transferred to YouTube.

Recorded Panel Discussion

Event

Die Stimme von Hind Rajab (OmDU): Sondervorführung und Panelgespräch

23 March 2026, 7:00 PM
City Kino Wedding, Müllerstraße 74, 13349 Berlin

Das preisgekrönte Dokudrama von der tunesischen Regisseurin Kaouther Ben Hania erzählt die wahre Geschichte eines 5-jährigen Mädchen aus dem Gazastreifen. Hind und ihre Familie flohen am 29. Januar 2024 aus Gaza-Stadt, als ihr Auto von israelischen Streitkräften beschossen wurde. Dabei wurden alle ihre Verwandten getötet. Hind Rajab blieb stundenlang allein im Auto zurück, während sie am Telefon mit Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmond Kontakt hielt (Hauptrollen: Motaz Malhees, Saja Kilani, Clara Khoury, Amer Hlehel).

Mit der besonderen Erzählweise aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert der Film die letzten Momente des jungen Mädchens. Das Schicksal von Hind Rajab steht stellvertretend für über 20.000 Kinder, die zwischen Oktober 2023 bis heute im Gazastreifen getötetet wurden.

Der Film wird im Originalton mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Im Anschluss gibt es ein Panelgespräch über den Film und die aktuelle Situation im Gazastreifen mit:

  • Lucy Paul und Oren Ben Zvi, Friends of Standing Together Berlin

Event

Die Stimme von Hind Rajab: Screening & Filmgespräch

12 February 2026, 7:00 PM
Luna Lichtspieltheater Ludwigsburg

Im anschließenden moderierten Gespräch stehen ein Völkerrechtler sowie eine Ärztin für Fragen zur Lage in Gaza zur Verfügung.

Zum Film:

Am 29. Januar 2024 erreicht die Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmonds ein Notruf aus Gaza: Ein Auto steht unter Beschuss, in dem die sechsjährige Hind Rajab eingeschlossen ist und um Hilfe fleht. Während die Mitarbeitenden versuchen, das Mädchen in der Leitung zu halten, unternehmen sie alles, um sie zu retten. Mit einer Kombination aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert Regisseurin Kaouther Ben Hania den verzweifelten Rettungsversuch. Ein Film, der nicht nur dokumentiert, sondern einen mit seinem schonungslosen Blick nicht mehr loslässt.

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit des Luna Lichtspieltheater Ludwigsburg, Friends of Standing Together Süddeutschland, Germans Against Genocide, Palästina Solidarität Ludwigsburg.

Event

Die Stimme von Hind Rajab: Screening & Filmgespräch

8 February 2026, 3:30 PM
Delphi Arthaus Kino Stuttgart

Im moderierten Gespräch im Anschluss an den Film sind die folgen GesprächspartnerInnen zu Gast bei uns im Delphi Arthaus Kino:

Rachaa: Sie engagiert sich seit vielen Jahren als Deutsch-Palästinenserin in muslimisch-jüdischen Dialogprojekten.

Mersad: Er ist Vorsitzender des Kinderschutzbundes Baden-Württemberg. Seine Kindheit war geprägt von den genozidalen Erfahrungen des Bosnienkrieges, wodurch er Parallelen zur aktuellen Situation in Gaz aufzeigen kann.

Julia: Sie ist Ärztin und Aktivistin und setzt sich intensiv mit der Lage in Gaza auseinander, insbesondere mit dem Konzept des Medizids.

Zum Film:

Am 29. Januar 2024 erreicht die Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmonds ein Notruf aus Gaza: Ein Auto steht unter Beschuss, in dem die sechsjährige Hind Rajab eingeschlossen ist und um Hilfe fleht. Während die Mitarbeitenden versuchen, das Mädchen in der Leitung zu halten, unternehmen sie alles, um sie zu retten. Mit einer Kombination aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert Regisseurin Kaouther Ben Hania den verzweifelten Rettungsversuch. Ein Film, der nicht nur dokumentiert, sondern einen mit seinem schonungslosen Blick nicht mehr loslässt.

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit des Delphi Arthouse Kino Stuttgart, Friends of Standing Together Süddeutschland, Germans Against Genocide, Palästina Solidarität Ludwigsburg.

Event

To A Land Unkown: Screening & Filmgespräch

16 February 2026, 6:00 PM
Neues Maxim Kino München

Ein Film von Mahdi Fleifel. Anschließendes Filmgespräch mit Fadi, einem palästinensischen Geflüchteten in München – moderiert von Ilham Bani Odeh.

“Ein heruntergekommenes Viertel am Rande Athens, das von Kriminalität und Armut gezeichnet ist: die Cousins Reda (Aram Sabbah) und Chatila (Mahmoud Bakri) ringen täglich mit der gleichen Notlage wie hunderttausend andere Palästinenser*innen – dem Leben als Geflüchtete. Verbunden durch Liebe und Freundschaft, aber auch die Last der Verzweiflung, die sie über Zeit und Ort hinweg verfolgt, kämpfen sie darum, ihrem Elend zu entkommen und eine bessere Zukunft für sich selbst und ihre Lieben, die sie zurückgelassen haben, zu sichern. Aber gibt es überhaupt einen Ausweg für die beiden? Wie kann die Menschlichkeit bewahrt werden, wenn man in ein Leben hineingeboren wird, das von unaufhörlicher Grausamkeit geprägt ist? To a Land Unknown ist eine einfühlsame, bewegende und fesselnde Auseinandersetzung mit der Situation der Palästinenser*innen und damit, was es bedeutet, ein*e staatenlose*r Geflüchtete*r in einer von rassistischen Vorurteilen und sozialen Ungleichheiten geprägten Welt zu sein.” (Quelle: Real Fiction Filmverleih)

Organisiert von Amnesty International München & Oberbayern und Friends of Standing Together Berlin

Event

Was kommt nach der Waffenruhe?

5 February 2026, 7:00 PM
taz Kantine und im Livestream, Friedrichstr. 21, 10969 Berlin

Wie setzen sich zivilgesellschaftliche Bewegungen in Israel für Frieden im Gazastreifen ein? Ein taz Talk mit Aktivist:innen von Standing Together.

Inmitten von Krieg, Gewalt und Spaltung setzen sie sich für universelle Menschenrechte ein. Standing Together (Naqaf Ma’an – Omdim Beyachad) kämpft für ein Ende der Besatzung, soziale Gerechtigkeit und eine friedliche und gleichberechtigte Zukunft für Israelis und Palästinenser:innen.

Die jüdisch-palästinensische Graswurzelbewegung ist in den vergangenen zwei Jahren zu einer der prominentesten zivilgesellschaftlichen Stimmen in Israel für ein Waffenstillstandsabkommen, gegen die Vertreibung von Palästinenser:innen sowie für einen dauerhaften Frieden geworden. Nun gilt seit Herbst offiziell eine Waffenruhe in Gaza – doch echter Frieden ist noch in weiter Ferne.

Darüber wollen wir am 5. Februar mit Amal Ghawi und Itamar Avneri diskutieren, zwei führenden Stimmen der Bewegung. Ist eine andere Realität Utopie, oder tatsächlich möglich? Was bräuchte es dafür, gerade auch mit Blick auf die in diesem Jahr anstehenden Wahlen in Israel? Und was kann jüdisch-palästinensische Zusammenarbeit dabei konkret bewegen?

Ein taz Talk mit:

Itamar Avneri ist Mitgründer von „Standing Together“ und Mitglied des Stadtrats von Tel Aviv-Jaffa. Als langjähriger Community Organizer engagiert er sich für soziale Gerechtigkeit, LGBTQ+-Rechte und jüdisch-palästinensische Kooperation.

Amal Ghawi ist Journalistin, Content Creatorin und Redakteurin bei Rosa Media, der unabhängigen Medienplattform von „Standing Together“. Ihr folgen online mehr als 160.000 Menschen. Amal spricht in ihren Beiträgen über die Herausforderungen, mit denen palästinensische Staatsbürger:innen Israels konfrontiert sind.

Bernd Pickert moderiert diese Veranstaltung. Er ist Redakteur im Auslandsressort der taz.

Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt. Der Eintritt für die taz Kantine oder den Livestream ist frei, eine Platzreservierung ist erforderlich:


“Was kommt nach der Waffenruhe?! ist eine Veranstaltung der taz in Kooperation mit dem New Israel Fund (NIF) Deutschland, der Alliance for Middle East Peace, der Candid Foundation und Friends of Standing Together Berlin.

Event

Coexistence, My Ass! Preview & Discussion

1 February 2026, 6:00 PM
Moviemento Kino

Language: Original Version with English subtitles
Followed by a discussion in English
Doors open at 5:30 PM

Noam Shuster Eliassi grew up in Neve Shalom/Wahat al-Salam, a village where Jewish and Palestinian families live together by choice – for a long time, her role as a peace activist seemed prewritten. “Coexistence, My Ass!” follows her transformation into a satirist who, through stand-up comedy and political satire, finds an uncompromising voice and confronts her audience with hard truths – even when laughter gets stuck in the throat.

After the screening, a conversation will take place on the shift from coexistence to co-resistance and the current situation in Israel Palestine. What do these concepts mean politically and culturally, and at what point do art and satire inevitably begin to have societal impact?

Sophie Asmus, a former development aid worker in the Occupied Palestinian Territory and a member of the Amnesty coordination group for Israel/Occupied Palestinian Territory, will be in conversation with Noga Lilli Gerzon, a multidisciplinary artist and writer exploring the intersections of visual culture, politics, jewish identity, and philosophy, and Lukas Graf, an artist and media scholar who researches autofiction in filmmaking as an aesthetic approach for connecting to an unavailable past.

Presented by UCM.ONE in cooperation with Amnesty International Deutschland, Friends of Standing Together and Moviemento

Cinema release: 5. February 2026