Event

To A Land Unkown: Screening & Filmgespräch

16 February 2026, 6:00 PM
Neues Maxim Kino München

Ein Film von Mahdi Fleifel. Anschließendes Filmgespräch mit Fadi, einem palästinensischen Geflüchteten in München – moderiert von Ilham Bani Odeh.

“Ein heruntergekommenes Viertel am Rande Athens, das von Kriminalität und Armut gezeichnet ist: die Cousins Reda (Aram Sabbah) und Chatila (Mahmoud Bakri) ringen täglich mit der gleichen Notlage wie hunderttausend andere Palästinenser*innen – dem Leben als Geflüchtete. Verbunden durch Liebe und Freundschaft, aber auch die Last der Verzweiflung, die sie über Zeit und Ort hinweg verfolgt, kämpfen sie darum, ihrem Elend zu entkommen und eine bessere Zukunft für sich selbst und ihre Lieben, die sie zurückgelassen haben, zu sichern. Aber gibt es überhaupt einen Ausweg für die beiden? Wie kann die Menschlichkeit bewahrt werden, wenn man in ein Leben hineingeboren wird, das von unaufhörlicher Grausamkeit geprägt ist? To a Land Unknown ist eine einfühlsame, bewegende und fesselnde Auseinandersetzung mit der Situation der Palästinenser*innen und damit, was es bedeutet, ein*e staatenlose*r Geflüchtete*r in einer von rassistischen Vorurteilen und sozialen Ungleichheiten geprägten Welt zu sein.” (Quelle: Real Fiction Filmverleih)

Organisiert von Amnesty International München & Oberbayern und Friends of Standing Together Berlin

Event

Was kommt nach der Waffenruhe?

5 February 2026, 7:00 PM
taz Kantine und im Livestream, Friedrichstr. 21, 10969 Berlin

Wie setzen sich zivilgesellschaftliche Bewegungen in Israel für Frieden im Gazastreifen ein? Ein taz Talk mit Aktivist:innen von Standing Together.

Inmitten von Krieg, Gewalt und Spaltung setzen sie sich für universelle Menschenrechte ein. Standing Together (Naqaf Ma’an – Omdim Beyachad) kämpft für ein Ende der Besatzung, soziale Gerechtigkeit und eine friedliche und gleichberechtigte Zukunft für Israelis und Palästinenser:innen.

Die jüdisch-palästinensische Graswurzelbewegung ist in den vergangenen zwei Jahren zu einer der prominentesten zivilgesellschaftlichen Stimmen in Israel für ein Waffenstillstandsabkommen, gegen die Vertreibung von Palästinenser:innen sowie für einen dauerhaften Frieden geworden. Nun gilt seit Herbst offiziell eine Waffenruhe in Gaza – doch echter Frieden ist noch in weiter Ferne.

Darüber wollen wir am 5. Februar mit Amal Ghawi und Itamar Avneri diskutieren, zwei führenden Stimmen der Bewegung. Ist eine andere Realität Utopie, oder tatsächlich möglich? Was bräuchte es dafür, gerade auch mit Blick auf die in diesem Jahr anstehenden Wahlen in Israel? Und was kann jüdisch-palästinensische Zusammenarbeit dabei konkret bewegen?

Ein taz Talk mit:

Itamar Avneri ist Mitgründer von „Standing Together“ und Mitglied des Stadtrats von Tel Aviv-Jaffa. Als langjähriger Community Organizer engagiert er sich für soziale Gerechtigkeit, LGBTQ+-Rechte und jüdisch-palästinensische Kooperation.

Amal Ghawi ist Journalistin, Content Creatorin und Redakteurin bei Rosa Media, der unabhängigen Medienplattform von „Standing Together“. Ihr folgen online mehr als 160.000 Menschen. Amal spricht in ihren Beiträgen über die Herausforderungen, mit denen palästinensische Staatsbürger:innen Israels konfrontiert sind.

Bernd Pickert moderiert diese Veranstaltung. Er ist Redakteur im Auslandsressort der taz.

Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt. Der Eintritt für die taz Kantine oder den Livestream ist frei, eine Platzreservierung ist erforderlich:


“Was kommt nach der Waffenruhe?! ist eine Veranstaltung der taz in Kooperation mit dem New Israel Fund (NIF) Deutschland, der Alliance for Middle East Peace, der Candid Foundation und Friends of Standing Together Berlin.

Event

Coexistence, My Ass! Preview & Discussion

1 February 2026, 6:00 PM
Moviemento Kino

Language: Original Version with English subtitles
Followed by a discussion in English
Doors open at 5:30 PM

Noam Shuster Eliassi grew up in Neve Shalom/Wahat al-Salam, a village where Jewish and Palestinian families live together by choice – for a long time, her role as a peace activist seemed prewritten. “Coexistence, My Ass!” follows her transformation into a satirist who, through stand-up comedy and political satire, finds an uncompromising voice and confronts her audience with hard truths – even when laughter gets stuck in the throat.

After the screening, a conversation will take place on the shift from coexistence to co-resistance and the current situation in Israel Palestine. What do these concepts mean politically and culturally, and at what point do art and satire inevitably begin to have societal impact?

Sophie Asmus, a former development aid worker in the Occupied Palestinian Territory and a member of the Amnesty coordination group for Israel/Occupied Palestinian Territory, will be in conversation with Noga Lilli Gerzon, a multidisciplinary artist and writer exploring the intersections of visual culture, politics, jewish identity, and philosophy, and Lukas Graf, an artist and media scholar who researches autofiction in filmmaking as an aesthetic approach for connecting to an unavailable past.

Presented by UCM.ONE in cooperation with Amnesty International Deutschland, Friends of Standing Together and Moviemento

Cinema release: 5. February 2026

Event

Coexistence, My Ass! Premiere zum Kinostart

4 February 2026, 7:30 PM
Filmtheater am Friedrichshain

COEXISTENCE, MY ASS! begleitet die israelische Aktivistin und Komikerin Noam Shuster Eliassi bei der Entstehung ihrer gleichnamigen Comedy-Show. Der Dokumentarfilm, der über einen Zeitraum von fünf turbulenten Jahren gedreht wurde, zeichnet Noams persönlichen, beruflichen und politischen Werdegang vor dem Hintergrund der stetigen Verschlechterung der Lage in der Region nach. Aufgewachsen im zweisprachigen israelisch-palästinensischen Dorf Wahat al-Salam – Neve Shalom (Oase des Friedens), einer bewusst integrierten Gemeinde, verliert Noam zunehmend den Glauben an den traditionellen Friedensaktivismus. Sie wendet sich der Stand-up-Comedy zu und erregt schnell Aufmerksamkeit im gesamten Nahen Osten. Doch während ihr Stern steigt, bricht alles um sie herum zusammen. Mit beißender Satire konfrontiert Noam ihr Publikum mit schwierigen Wahrheiten, die nicht immer lustig sind, uns aber daran erinnern, dass eine andere Realität möglich ist.

Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein digitales live Q&A mit Regisseurin Amber Fares und Produzentin Rachel Leah Jones. Moderation: Naomi Levari (Programmkomitee JFBB).

Das Filmgespräch wird in englischer Sprache stattfinden.

Die Premiere zum Kinostart von COEXISTENCE, MY ASS! (Sundance Gewinner 2025 – World Cinema Documentary Special Jury Award for Freedom of Expression) wird präsentiert von UCM.ONE in Kooperation mit JFBB (Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg), Friends of Standing Together Berlin und NIF (New Israel Fund).

Event

Weekly Open Online Meeting

25 January 2026, 7:00 PM

7:00 PM Via Zoom

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Announcement

Standing Together has formally adopted the vision of “Two States, One Homeland.”

27 November 2025, 12:00 AM
Haifa

On 27 November, Standing Together officially adopted the two-state solution into its agenda at its annual assembly marking the organization’s 10th anniversary. More than 1,500 participants made their stance unmistakably clear: Yes — to a just and equal future for Israelis and Palestinians in a shared homeland.

This is more than a symbolic gesture. It signals a growing political realignment — away from failed paradigms of separation, away from fear and inertia, and toward a clear and achievable alternative. This draft is based on the vision and framework developed by A Land for All (formerly Two States, One Homeland):

“Two states to end the occupation. One shared homeland to end the conflict.”

This is an important step toward uniting civil-society actors on the ground behind a common goal. As such, it should also be recognized and supported in German politics—especially since the German government has explicitly committed itself to the two-state solution. Now is the time to enable and accompany concrete steps and to support both Israelis and Palestinans on the path toward genuine negotiations.

The community of those refusing to return to the illusions of “October 6” is expanding. More individuals and movements are stepping forward — determined to reshape the future rather than remain trapped by the past.

Every sincere effort to stop the violence and protect all civilians must be welcomed.
But we must state clearly: a vague political horizon is not enough.

Any process that fails to guarantee Palestinian self-determination and the establishment of a sovereign Palestinian state risks repeating the mistakes of the past — perpetuating injustice, instability, and conflict.


Am 27. November hat Standing Together auf seiner Jahresversammlung zum 10-jährigen Bestehen die Zweistaatenlösung offiziell in seine Agenda aufgenommen. Mehr als 1.500 Teilnehmende machten ihre Haltung unmissverständlich deutlich: Ja — zu einer gerechten und gleichberechtigten Zukunft für Israelis und Palästinenser*innen in einer gemeinsamen Heimat.

Dies ist mehr als ein symbolischer Akt. Es signalisiert eine wachsende politische Neuausrichtung — weg von gescheiterten Paradigmen der Trennung, weg von Angst und Stillstand und hin zu einer klaren und erreichbaren Alternative. Dieser Entwurf basiert auf der Vision von A Land for All (ehemals Two States, One Homeland):

„Zwei Staaten, um die Besatzung zu beenden. Eine gemeinsame Heimat, um den Konflikt zu beenden.“

Dies ist ein wichtiger Schritt, um zivilgesellschaftliche Kräfte vor Ort hinter einem gemeinsamen Ziel zu bündeln, den wir als Friends of Standing Together in Deutschland begrüßen. Wir setzen uns dafür ein, dass dieser auch von der deutschen Politik wahrgenommen und unterstützt wird – zumal sich die Bundesregierung der Zweistaatenlösung ausdrücklich verpflichtet hat. Jetzt ist die Zeit, konkrete Schritte zu ermöglichen, zu begleiten und Israel wie Palästina auf dem Weg in echte Verhandlungen zu unterstützen.

Die Gemeinschaft derjenigen, die sich weigern, zu den Illusionen des „6. Oktober“ zurückzukehren, wächst. Immer mehr Einzelpersonen und Bewegungen treten hervor – entschlossen, die Zukunft neu zu gestalten, statt in der Vergangenheit gefangen zu bleiben.

Jeder ernsthafte Versuch, die Gewalt zu beenden und alle Zivilpersonen zu schützen, muss willkommen geheißen werden. Doch wir müssen klar sagen: Ein vager politischer Horizont reicht nicht aus.

Jeder Prozess, der keine palästinensische Selbstbestimmung und die Errichtung eines souveränen palästinensischen Staates garantiert, läuft Gefahr, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen – und damit Ungerechtigkeit, Instabilität und Konflikte fortzuschreiben.


Event

Weekly Open Online Meeting and Onboarding

11 January 2026, 6:30 PM

6:30 PM Via Zoom

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Weekly Open Online Meeting

22 December 2025, 7:00 PM

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Weekly Open Online Meeting

14 December 2025, 7:00 PM

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Event

Weekly Open Online Meeting

8 December 2025, 7:00 PM

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