Wie setzen sich zivilgesellschaftliche Bewegungen in Israel für Frieden im Gazastreifen ein? Ein taz Talk mit Aktivist:innen von Standing Together.
Inmitten von Krieg, Gewalt und Spaltung setzen sie sich für universelle Menschenrechte ein. Standing Together (Naqaf Ma’an – Omdim Beyachad) kämpft für ein Ende der Besatzung, soziale Gerechtigkeit und eine friedliche und gleichberechtigte Zukunft für Israelis und Palästinenser:innen.
Die jüdisch-palästinensische Graswurzelbewegung ist in den vergangenen zwei Jahren zu einer der prominentesten zivilgesellschaftlichen Stimmen in Israel für ein Waffenstillstandsabkommen, gegen die Vertreibung von Palästinenser:innen sowie für einen dauerhaften Frieden geworden. Nun gilt seit Herbst offiziell eine Waffenruhe in Gaza – doch echter Frieden ist noch in weiter Ferne.
Darüber wollen wir am 5. Februar mit Amal Ghawi und Itamar Avneri diskutieren, zwei führenden Stimmen der Bewegung. Ist eine andere Realität Utopie, oder tatsächlich möglich? Was bräuchte es dafür, gerade auch mit Blick auf die in diesem Jahr anstehenden Wahlen in Israel? Und was kann jüdisch-palästinensische Zusammenarbeit dabei konkret bewegen?
Ein taz Talk mit:
Itamar Avneri ist Mitgründer von „Standing Together“ und Mitglied des Stadtrats von Tel Aviv-Jaffa. Als langjähriger Community Organizer engagiert er sich für soziale Gerechtigkeit, LGBTQ+-Rechte und jüdisch-palästinensische Kooperation.
Amal Ghawi ist Journalistin, Content Creatorin und Redakteurin bei Rosa Media, der unabhängigen Medienplattform von „Standing Together“. Ihr folgen online mehr als 160.000 Menschen. Amal spricht in ihren Beiträgen über die Herausforderungen, mit denen palästinensische Staatsbürger:innen Israels konfrontiert sind.
Bernd Pickert moderiert diese Veranstaltung. Er ist Redakteur im Auslandsressort der taz.
Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt. Der Eintritt für die taz Kantine oder den Livestream ist frei, eine Platzreservierung ist erforderlich:
“Was kommt nach der Waffenruhe?! ist eine Veranstaltung der taz in Kooperation mit dem New Israel Fund (NIF) Deutschland, der Alliance for Middle East Peace, der Candid Foundation und Friends of Standing Together Berlin.