Event

Die Stimme von Hind Rajab: Screening & Filmgespräch

12 February 2026, 7:00 PM
Luna Lichtspieltheater Ludwigsburg

Im anschließenden moderierten Gespräch stehen ein Völkerrechtler sowie eine Ärztin für Fragen zur Lage in Gaza zur Verfügung.

Zum Film:

Am 29. Januar 2024 erreicht die Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmonds ein Notruf aus Gaza: Ein Auto steht unter Beschuss, in dem die sechsjährige Hind Rajab eingeschlossen ist und um Hilfe fleht. Während die Mitarbeitenden versuchen, das Mädchen in der Leitung zu halten, unternehmen sie alles, um sie zu retten. Mit einer Kombination aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert Regisseurin Kaouther Ben Hania den verzweifelten Rettungsversuch. Ein Film, der nicht nur dokumentiert, sondern einen mit seinem schonungslosen Blick nicht mehr loslässt.

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit des Luna Lichtspieltheater Ludwigsburg, Friends of Standing Together Süddeutschland, Germans Against Genocide, Palästina Solidarität Ludwigsburg.

Event

Die Stimme von Hind Rajab: Screening & Filmgespräch

8 February 2026, 3:30 PM
Delphi Arthaus Kino Stuttgart

Im moderierten Gespräch im Anschluss an den Film sind die folgen GesprächspartnerInnen zu Gast bei uns im Delphi Arthaus Kino:

Rachaa: Sie engagiert sich seit vielen Jahren als Deutsch-Palästinenserin in muslimisch-jüdischen Dialogprojekten.

Mersad: Er ist Vorsitzender des Kinderschutzbundes Baden-Württemberg. Seine Kindheit war geprägt von den genozidalen Erfahrungen des Bosnienkrieges, wodurch er Parallelen zur aktuellen Situation in Gaz aufzeigen kann.

Julia: Sie ist Ärztin und Aktivistin und setzt sich intensiv mit der Lage in Gaza auseinander, insbesondere mit dem Konzept des Medizids.

Zum Film:

Am 29. Januar 2024 erreicht die Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmonds ein Notruf aus Gaza: Ein Auto steht unter Beschuss, in dem die sechsjährige Hind Rajab eingeschlossen ist und um Hilfe fleht. Während die Mitarbeitenden versuchen, das Mädchen in der Leitung zu halten, unternehmen sie alles, um sie zu retten. Mit einer Kombination aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert Regisseurin Kaouther Ben Hania den verzweifelten Rettungsversuch. Ein Film, der nicht nur dokumentiert, sondern einen mit seinem schonungslosen Blick nicht mehr loslässt.

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit des Delphi Arthouse Kino Stuttgart, Friends of Standing Together Süddeutschland, Germans Against Genocide, Palästina Solidarität Ludwigsburg.

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To A Land Unkown: Screening & Filmgespräch

16 February 2026, 6:00 PM
Neues Maxim Kino München

Ein Film von Mahdi Fleifel. Anschließendes Filmgespräch mit Fadi, einem palästinensischen Geflüchteten in München – moderiert von Ilham Bani Odeh.

“Ein heruntergekommenes Viertel am Rande Athens, das von Kriminalität und Armut gezeichnet ist: die Cousins Reda (Aram Sabbah) und Chatila (Mahmoud Bakri) ringen täglich mit der gleichen Notlage wie hunderttausend andere Palästinenser*innen – dem Leben als Geflüchtete. Verbunden durch Liebe und Freundschaft, aber auch die Last der Verzweiflung, die sie über Zeit und Ort hinweg verfolgt, kämpfen sie darum, ihrem Elend zu entkommen und eine bessere Zukunft für sich selbst und ihre Lieben, die sie zurückgelassen haben, zu sichern. Aber gibt es überhaupt einen Ausweg für die beiden? Wie kann die Menschlichkeit bewahrt werden, wenn man in ein Leben hineingeboren wird, das von unaufhörlicher Grausamkeit geprägt ist? To a Land Unknown ist eine einfühlsame, bewegende und fesselnde Auseinandersetzung mit der Situation der Palästinenser*innen und damit, was es bedeutet, ein*e staatenlose*r Geflüchtete*r in einer von rassistischen Vorurteilen und sozialen Ungleichheiten geprägten Welt zu sein.” (Quelle: Real Fiction Filmverleih)

Organisiert von Amnesty International München & Oberbayern und Friends of Standing Together Berlin

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Save the Date: Live screening of the Joint Israeli–Palestinian Memorial Day Ceremony

20 April 2026, 6:00 PM
Colosseum Filmtheater Berlin, Schönhauser Allee 123, 10437 Berlin

We would like to draw your attention to an event marking the 21st Joint Israeli–Palestinian Memorial Day on April 20, 2026. In addition to the live screening, there will be an opportunity to hear from guests from Israel Palestine and to engage in conversation with them. Further information about the program and registration will follow shortly.

The Joint Memorial Ceremony, organized by Combatants for Peace and The Parents Circle Families Forum, is the largest Israeli-Palestinian jointly organized peace event in history. It provides a unique opportunity for Israelis and Palestinians to grieve together and stand strong in demanding an end to the occupation and violence.

The live screening in Berlin is organized by:

Alliance for Middle East Peace (ALLMEP), Berliner Missionswerk, Bildungswerk Berlin of the Heinrich Böll Foundation, EAPPI Network Germany e.V., Friends of Standing Together Berlin, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) e.V., New Israel Fund (NIF) Germany e.V., Parents Circle – Friends Germany e.V.

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Was kommt nach der Waffenruhe?

5 February 2026, 7:00 PM
taz Kantine und im Livestream, Friedrichstr. 21, 10969 Berlin

Wie setzen sich zivilgesellschaftliche Bewegungen in Israel für Frieden im Gazastreifen ein? Ein taz Talk mit Aktivist:innen von Standing Together.

Inmitten von Krieg, Gewalt und Spaltung setzen sie sich für universelle Menschenrechte ein. Standing Together (Naqaf Ma’an – Omdim Beyachad) kämpft für ein Ende der Besatzung, soziale Gerechtigkeit und eine friedliche und gleichberechtigte Zukunft für Israelis und Palästinenser:innen.

Die jüdisch-palästinensische Graswurzelbewegung ist in den vergangenen zwei Jahren zu einer der prominentesten zivilgesellschaftlichen Stimmen in Israel für ein Waffenstillstandsabkommen, gegen die Vertreibung von Palästinenser:innen sowie für einen dauerhaften Frieden geworden. Nun gilt seit Herbst offiziell eine Waffenruhe in Gaza – doch echter Frieden ist noch in weiter Ferne.

Darüber wollen wir am 5. Februar mit Amal Ghawi und Itamar Avneri diskutieren, zwei führenden Stimmen der Bewegung. Ist eine andere Realität Utopie, oder tatsächlich möglich? Was bräuchte es dafür, gerade auch mit Blick auf die in diesem Jahr anstehenden Wahlen in Israel? Und was kann jüdisch-palästinensische Zusammenarbeit dabei konkret bewegen?

Ein taz Talk mit:

Itamar Avneri ist Mitgründer von „Standing Together“ und Mitglied des Stadtrats von Tel Aviv-Jaffa. Als langjähriger Community Organizer engagiert er sich für soziale Gerechtigkeit, LGBTQ+-Rechte und jüdisch-palästinensische Kooperation.

Amal Ghawi ist Journalistin, Content Creatorin und Redakteurin bei Rosa Media, der unabhängigen Medienplattform von „Standing Together“. Ihr folgen online mehr als 160.000 Menschen. Amal spricht in ihren Beiträgen über die Herausforderungen, mit denen palästinensische Staatsbürger:innen Israels konfrontiert sind.

Bernd Pickert moderiert diese Veranstaltung. Er ist Redakteur im Auslandsressort der taz.

Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt. Der Eintritt für die taz Kantine oder den Livestream ist frei, eine Platzreservierung ist erforderlich:


“Was kommt nach der Waffenruhe?! ist eine Veranstaltung der taz in Kooperation mit dem New Israel Fund (NIF) Deutschland, der Alliance for Middle East Peace, der Candid Foundation und Friends of Standing Together Berlin.

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Vigil

13 February 2026, 5:00 PM
Amerika-Gedenkbibliothek

Every Friday, Blücherplatz 1, 10961 Berlin (Amerika-Gedenkbibliothek ZLB). End the Genocide and the ongoing Nakba!

People standing in front of the Amerika Gedenkbibliothek, holding up signs at the weekly vigil against the war in Gaza.

Join us for our weekly silent vigil at the public library. We stand for one hour to honor the most vulnerable and say: ENOUGH! Signs in Arabic, English, German & Hebrew are provided — please don’t bring your own.

We are gathering in silent protest to demand an end to the occupation and settler violence against Palestinian farmers, an end of the torture of Palestinian prisoners, and to stand against the reintroduction of the death penalty in Israel.

All are welcome! Let’s stand together!

Every first Friday of the month our vigil is dedicated to the murdered children of Gaza. Their names and faces shall never be forgotten.

Speakers and special guests:
6 Febuary 2026: Don’t look away. Europe for International Law
19 December 2025: Morgaine, singer and peace activist
21 November 2025: Meera Eilabouni, Palestinian singer and peace activists
10 October 2025: Alma Itzhaky, founding member of Israelis for Peace
12 September 2025: Elik Harpaz, Israeli dissident, Palestinian freedom activist and musician
8 August 2025: Mai Shaheen & David Ginati from SATYAM, who are on hunger strike for Gaza

Would you like to organize your own vigil in another place or city? Feel free to use our signs and materials. Contact us if you need support with the process. Let’s be thousands standing together to say NO.

Press

  • “Einer dieser Friedensorganisationen, die unermüdlich gegen die Gewaltspirale ankämpfen, ist die israelische Organisation Standing Together. Wie jede Woche findet auch am kommenden Freitag (1. August) eine Mahnwache der Berliner Sektion von Standing Together vor der Amerika Gedenkbibliothek statt. Frie­dens­ak­ti­vis­t:in­nen kommen hier zusammen, um gegen das Aushungern von Gaza und für einen gerechten Frieden für alle Menschen in Palästina und Israel zu demonstrieren.” “Bewegungstermine in Berlin: Der Frieden bleibt unbequem”, taz, 30 July 2025
  • “[D]ie Aktivistinnen und Aktivisten [sind] um eine nuancierte Debatte bemüht, in der das Leid auf beiden Seiten anerkannt wird. So wird die Freilassung aller Geiseln gefordert, auf israelischer wie auf palästinensischer Seite, und sich sowohl gegen Antisemitismus als auch anti-muslimischen Rassismus gestellt.” “Israel-Palästina-Konflikt: Wie Protest für beide Seiten aussieht”, Berliner Morgenpost, 26 July 2025
Event

Coexistence, My Ass! Preview & Discussion

1 February 2026, 6:00 PM
Moviemento Kino

Language: Original Version with English subtitles
Followed by a discussion in English
Doors open at 5:30 PM

Noam Shuster Eliassi grew up in Neve Shalom/Wahat al-Salam, a village where Jewish and Palestinian families live together by choice – for a long time, her role as a peace activist seemed prewritten. “Coexistence, My Ass!” follows her transformation into a satirist who, through stand-up comedy and political satire, finds an uncompromising voice and confronts her audience with hard truths – even when laughter gets stuck in the throat.

After the screening, a conversation will take place on the shift from coexistence to co-resistance and the current situation in Israel Palestine. What do these concepts mean politically and culturally, and at what point do art and satire inevitably begin to have societal impact?

Sophie Asmus, a former development aid worker in the Occupied Palestinian Territory and a member of the Amnesty coordination group for Israel/Occupied Palestinian Territory, will be in conversation with Noga Lilli Gerzon, a multidisciplinary artist and writer exploring the intersections of visual culture, politics, jewish identity, and philosophy, and Lukas Graf, an artist and media scholar who researches autofiction in filmmaking as an aesthetic approach for connecting to an unavailable past.

Presented by UCM.ONE in cooperation with Amnesty International Deutschland, Friends of Standing Together and Moviemento

Cinema release: 5. February 2026

Event

Coexistence, My Ass! Premiere zum Kinostart

4 February 2026, 7:30 PM
Filmtheater am Friedrichshain

COEXISTENCE, MY ASS! begleitet die israelische Aktivistin und Komikerin Noam Shuster Eliassi bei der Entstehung ihrer gleichnamigen Comedy-Show. Der Dokumentarfilm, der über einen Zeitraum von fünf turbulenten Jahren gedreht wurde, zeichnet Noams persönlichen, beruflichen und politischen Werdegang vor dem Hintergrund der stetigen Verschlechterung der Lage in der Region nach. Aufgewachsen im zweisprachigen israelisch-palästinensischen Dorf Wahat al-Salam – Neve Shalom (Oase des Friedens), einer bewusst integrierten Gemeinde, verliert Noam zunehmend den Glauben an den traditionellen Friedensaktivismus. Sie wendet sich der Stand-up-Comedy zu und erregt schnell Aufmerksamkeit im gesamten Nahen Osten. Doch während ihr Stern steigt, bricht alles um sie herum zusammen. Mit beißender Satire konfrontiert Noam ihr Publikum mit schwierigen Wahrheiten, die nicht immer lustig sind, uns aber daran erinnern, dass eine andere Realität möglich ist.

Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein digitales live Q&A mit Regisseurin Amber Fares und Produzentin Rachel Leah Jones. Moderation: Naomi Levari (Programmkomitee JFBB).

Das Filmgespräch wird in englischer Sprache stattfinden.

Die Premiere zum Kinostart von COEXISTENCE, MY ASS! (Sundance Gewinner 2025 – World Cinema Documentary Special Jury Award for Freedom of Expression) wird präsentiert von UCM.ONE in Kooperation mit JFBB (Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg), Friends of Standing Together Berlin und NIF (New Israel Fund).

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Screening „Im Schatten des Orangenbaums“ und Fragerunde

6 December 2025, 5:00 PM
Caligari Kino, Ludwigsburg

in Zusammenarbeit mit dem Caligari Kino in Ludwigsburg:

Am 6. und 7. Dezember 2025 bieten wir zum Filmstart von „Im Schatten des Orangenbaums“ im Caligari-Kino in Ludwigsburg, Akademiehof 9 (Seestraße 25), nach dem Film eine kurze Fragerunde an.

Julia Taha & Siham Skocic von Friends of Standing Together Süddeutschland, stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Über den Film

Als der junge Noor 1988 bei einem Protest schwer verletzt wird, beginnt seine Mutter Hanan, die bewegende Geschichte ihrer Familie zu erzählen. Diese beginnt im Jahr 1948, als Noors Großvater Sharif sich weigert, Jaffa zu verlassen, um Haus und Orangenhain zu schützen.

Trailer

Inspiriert von der Geschichte ihrer eigenen Familie erzählt Regisseurin und Autorin Cherien Dabis mit Im Schatten des Orangenbaums ein berührendes Porträt über drei Generationen im Westjordanland von 1948 bis 2022.

Event

Screening „Im Schatten des Orangenbaums“ und Diskussion

20 November 2025, 6:00 PM
Wolf Kino

Event von Amnesty International:

Am 20. November 2025 bieten wir zum Filmstart von „Im Schatten des Orangenbaums“ im Wolf Kino (Weserstraße 59) nach dem Film eine kurze Diskussions- und Fragerunde an.

Martin Forberg, Historiker und Mitglied der FreundInnen von Standing Together Berlin, und Sophie Asmus, ehemalige Entwicklungshelferin im Besetzen Palästinensischen Gebiet und Mitglied der Amnesty-Koordinierungsgruppe Israel/Palästinensisches Besetztes Gebiet freuen sich mit Euch über Palästina zu sprechen.

Über den Film

Als der junge Noor 1988 bei einem Protest schwer verletzt wird, beginnt seine Mutter Hanan, die bewegende Geschichte ihrer Familie zu erzählen. Diese beginnt im Jahr 1948, als Noors Großvater Sharif sich weigert, Jaffa zu verlassen, um Haus und Orangenhain zu schützen.

Trailer

Inspiriert von der Geschichte ihrer eigenen Familie erzählt Regisseurin und Autorin Cherien Dabis mit Im Schatten des Orangenbaums ein berührendes Porträt über drei Generationen im Westjordanland von 1948 bis 2022.

Tickets für den Film bekommt Ihr regulär über das Wolf Kino. Der Film beginnt um 18 Uhr.

Die Diskussions- und Fragerunde findet direkt im Anschluss bis 21 Uhr statt. Wir sind dann noch im Wolf Café falls Ihr Fragen habt oder unsere Petitionen unterschreiben wollt.

145 Min, Arabisch und Englisch mit deutschen Untertiteln.