Das preisgekrönte Dokudrama von der tunesischen Regisseurin Kaouther Ben Hania erzählt die wahre Geschichte eines 5-jährigen Mädchen aus dem Gazastreifen. Hind und ihre Familie flohen am 29. Januar 2024 aus Gaza-Stadt, als ihr Auto von israelischen Streitkräften beschossen wurde. Dabei wurden alle ihre Verwandten getötet. Hind Rajab blieb stundenlang allein im Auto zurück, während sie am Telefon mit Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmond Kontakt hielt (Hauptrollen: Motaz Malhees, Saja Kilani, Clara Khoury, Amer Hlehel).
Mit der besonderen Erzählweise aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert der Film die letzten Momente des jungen Mädchens. Das Schicksal von Hind Rajab steht stellvertretend für über 20.000 Kinder, die zwischen Oktober 2023 bis heute im Gazastreifen getötetet wurden.
Der Film wird im Originalton mit deutschen Untertiteln gezeigt.
Im Anschluss gibt es ein Panelgespräch über den Film und die aktuelle Situation im Gazastreifen mit:
- Thorsten Schroer, CADUS e.V.
- Lucy Paul und Oren Ben Zvi, Friends of Standing Together Berlin
