Event

Die Stimme von Hind Rajab: Screening & Filmgespräch

8 February 2026, 3:30 PM
Delphi Arthaus Kino Stuttgart

Im moderierten Gespräch im Anschluss an den Film sind die folgen GesprächspartnerInnen zu Gast bei uns im Delphi Arthaus Kino:

Rachaa: Sie engagiert sich seit vielen Jahren als Deutsch-Palästinenserin in muslimisch-jüdischen Dialogprojekten.

Mersad: Er ist Vorsitzender des Kinderschutzbundes Baden-Württemberg. Seine Kindheit war geprägt von den genozidalen Erfahrungen des Bosnienkrieges, wodurch er Parallelen zur aktuellen Situation in Gaz aufzeigen kann.

Julia: Sie ist Ärztin und Aktivistin und setzt sich intensiv mit der Lage in Gaza auseinander, insbesondere mit dem Konzept des Medizids.

Zum Film:

Am 29. Januar 2024 erreicht die Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmonds ein Notruf aus Gaza: Ein Auto steht unter Beschuss, in dem die sechsjährige Hind Rajab eingeschlossen ist und um Hilfe fleht. Während die Mitarbeitenden versuchen, das Mädchen in der Leitung zu halten, unternehmen sie alles, um sie zu retten. Mit einer Kombination aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert Regisseurin Kaouther Ben Hania den verzweifelten Rettungsversuch. Ein Film, der nicht nur dokumentiert, sondern einen mit seinem schonungslosen Blick nicht mehr loslässt.

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit des Delphi Arthouse Kino Stuttgart, Friends of Standing Together Süddeutschland, Germans Against Genocide, Palästina Solidarität Ludwigsburg.

Event

To A Land Unkown: Screening & Filmgespräch

16 February 2026, 6:00 PM
Neues Maxim Kino München

Ein Film von Mahdi Fleifel. Anschließendes Filmgespräch mit Fadi, einem palästinensischen Geflüchteten in München – moderiert von Ilham Bani Odeh.

“Ein heruntergekommenes Viertel am Rande Athens, das von Kriminalität und Armut gezeichnet ist: die Cousins Reda (Aram Sabbah) und Chatila (Mahmoud Bakri) ringen täglich mit der gleichen Notlage wie hunderttausend andere Palästinenser*innen – dem Leben als Geflüchtete. Verbunden durch Liebe und Freundschaft, aber auch die Last der Verzweiflung, die sie über Zeit und Ort hinweg verfolgt, kämpfen sie darum, ihrem Elend zu entkommen und eine bessere Zukunft für sich selbst und ihre Lieben, die sie zurückgelassen haben, zu sichern. Aber gibt es überhaupt einen Ausweg für die beiden? Wie kann die Menschlichkeit bewahrt werden, wenn man in ein Leben hineingeboren wird, das von unaufhörlicher Grausamkeit geprägt ist? To a Land Unknown ist eine einfühlsame, bewegende und fesselnde Auseinandersetzung mit der Situation der Palästinenser*innen und damit, was es bedeutet, ein*e staatenlose*r Geflüchtete*r in einer von rassistischen Vorurteilen und sozialen Ungleichheiten geprägten Welt zu sein.” (Quelle: Real Fiction Filmverleih)

Organisiert von Amnesty International München & Oberbayern und Friends of Standing Together Berlin

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Was kommt nach der Waffenruhe?

5 February 2026, 7:00 PM
taz Kantine und im Livestream, Friedrichstr. 21, 10969 Berlin

Wie setzen sich zivilgesellschaftliche Bewegungen in Israel für Frieden im Gazastreifen ein? Ein taz Talk mit Aktivist:innen von Standing Together.

Inmitten von Krieg, Gewalt und Spaltung setzen sie sich für universelle Menschenrechte ein. Standing Together (Naqaf Ma’an – Omdim Beyachad) kämpft für ein Ende der Besatzung, soziale Gerechtigkeit und eine friedliche und gleichberechtigte Zukunft für Israelis und Palästinenser:innen.

Die jüdisch-palästinensische Graswurzelbewegung ist in den vergangenen zwei Jahren zu einer der prominentesten zivilgesellschaftlichen Stimmen in Israel für ein Waffenstillstandsabkommen, gegen die Vertreibung von Palästinenser:innen sowie für einen dauerhaften Frieden geworden. Nun gilt seit Herbst offiziell eine Waffenruhe in Gaza – doch echter Frieden ist noch in weiter Ferne.

Darüber wollen wir am 5. Februar mit Amal Ghawi und Itamar Avneri diskutieren, zwei führenden Stimmen der Bewegung. Ist eine andere Realität Utopie, oder tatsächlich möglich? Was bräuchte es dafür, gerade auch mit Blick auf die in diesem Jahr anstehenden Wahlen in Israel? Und was kann jüdisch-palästinensische Zusammenarbeit dabei konkret bewegen?

Ein taz Talk mit:

Itamar Avneri ist Mitgründer von „Standing Together“ und Mitglied des Stadtrats von Tel Aviv-Jaffa. Als langjähriger Community Organizer engagiert er sich für soziale Gerechtigkeit, LGBTQ+-Rechte und jüdisch-palästinensische Kooperation.

Amal Ghawi ist Journalistin, Content Creatorin und Redakteurin bei Rosa Media, der unabhängigen Medienplattform von „Standing Together“. Ihr folgen online mehr als 160.000 Menschen. Amal spricht in ihren Beiträgen über die Herausforderungen, mit denen palästinensische Staatsbürger:innen Israels konfrontiert sind.

Bernd Pickert moderiert diese Veranstaltung. Er ist Redakteur im Auslandsressort der taz.

Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt. Der Eintritt für die taz Kantine oder den Livestream ist frei, eine Platzreservierung ist erforderlich:


“Was kommt nach der Waffenruhe?! ist eine Veranstaltung der taz in Kooperation mit dem New Israel Fund (NIF) Deutschland, der Alliance for Middle East Peace, der Candid Foundation und Friends of Standing Together Berlin.

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Coexistence, My Ass! Preview & Discussion

1 February 2026, 6:00 PM
Moviemento Kino

Language: Original Version with English subtitles
Followed by a discussion in English
Doors open at 5:30 PM

Noam Shuster Eliassi grew up in Neve Shalom/Wahat al-Salam, a village where Jewish and Palestinian families live together by choice – for a long time, her role as a peace activist seemed prewritten. “Coexistence, My Ass!” follows her transformation into a satirist who, through stand-up comedy and political satire, finds an uncompromising voice and confronts her audience with hard truths – even when laughter gets stuck in the throat.

After the screening, a conversation will take place on the shift from coexistence to co-resistance and the current situation in Israel Palestine. What do these concepts mean politically and culturally, and at what point do art and satire inevitably begin to have societal impact?

Sophie Asmus, a former development aid worker in the Occupied Palestinian Territory and a member of the Amnesty coordination group for Israel/Occupied Palestinian Territory, will be in conversation with Noga Lilli Gerzon, a multidisciplinary artist and writer exploring the intersections of visual culture, politics, jewish identity, and philosophy, and Lukas Graf, an artist and media scholar who researches autofiction in filmmaking as an aesthetic approach for connecting to an unavailable past.

Presented by UCM.ONE in cooperation with Amnesty International Deutschland, Friends of Standing Together and Moviemento

Cinema release: 5. February 2026

Event

Coexistence, My Ass! Premiere zum Kinostart

4 February 2026, 7:30 PM
Filmtheater am Friedrichshain

COEXISTENCE, MY ASS! begleitet die israelische Aktivistin und Komikerin Noam Shuster Eliassi bei der Entstehung ihrer gleichnamigen Comedy-Show. Der Dokumentarfilm, der über einen Zeitraum von fünf turbulenten Jahren gedreht wurde, zeichnet Noams persönlichen, beruflichen und politischen Werdegang vor dem Hintergrund der stetigen Verschlechterung der Lage in der Region nach. Aufgewachsen im zweisprachigen israelisch-palästinensischen Dorf Wahat al-Salam – Neve Shalom (Oase des Friedens), einer bewusst integrierten Gemeinde, verliert Noam zunehmend den Glauben an den traditionellen Friedensaktivismus. Sie wendet sich der Stand-up-Comedy zu und erregt schnell Aufmerksamkeit im gesamten Nahen Osten. Doch während ihr Stern steigt, bricht alles um sie herum zusammen. Mit beißender Satire konfrontiert Noam ihr Publikum mit schwierigen Wahrheiten, die nicht immer lustig sind, uns aber daran erinnern, dass eine andere Realität möglich ist.

Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein digitales live Q&A mit Regisseurin Amber Fares und Produzentin Rachel Leah Jones. Moderation: Naomi Levari (Programmkomitee JFBB).

Das Filmgespräch wird in englischer Sprache stattfinden.

Die Premiere zum Kinostart von COEXISTENCE, MY ASS! (Sundance Gewinner 2025 – World Cinema Documentary Special Jury Award for Freedom of Expression) wird präsentiert von UCM.ONE in Kooperation mit JFBB (Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg), Friends of Standing Together Berlin und NIF (New Israel Fund).

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Screening „Im Schatten des Orangenbaums“ und Fragerunde

6 December 2025, 5:00 PM
Caligari Kino, Ludwigsburg

in Zusammenarbeit mit dem Caligari Kino in Ludwigsburg:

Am 6. und 7. Dezember 2025 bieten wir zum Filmstart von „Im Schatten des Orangenbaums“ im Caligari-Kino in Ludwigsburg, Akademiehof 9 (Seestraße 25), nach dem Film eine kurze Fragerunde an.

Julia Taha & Siham Skocic von Friends of Standing Together Süddeutschland, stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Über den Film

Als der junge Noor 1988 bei einem Protest schwer verletzt wird, beginnt seine Mutter Hanan, die bewegende Geschichte ihrer Familie zu erzählen. Diese beginnt im Jahr 1948, als Noors Großvater Sharif sich weigert, Jaffa zu verlassen, um Haus und Orangenhain zu schützen.

Trailer

Inspiriert von der Geschichte ihrer eigenen Familie erzählt Regisseurin und Autorin Cherien Dabis mit Im Schatten des Orangenbaums ein berührendes Porträt über drei Generationen im Westjordanland von 1948 bis 2022.

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Screening „Im Schatten des Orangenbaums“ und Diskussion

20 November 2025, 6:00 PM
Wolf Kino

Event von Amnesty International:

Am 20. November 2025 bieten wir zum Filmstart von „Im Schatten des Orangenbaums“ im Wolf Kino (Weserstraße 59) nach dem Film eine kurze Diskussions- und Fragerunde an.

Martin Forberg, Historiker und Mitglied der FreundInnen von Standing Together Berlin, und Sophie Asmus, ehemalige Entwicklungshelferin im Besetzen Palästinensischen Gebiet und Mitglied der Amnesty-Koordinierungsgruppe Israel/Palästinensisches Besetztes Gebiet freuen sich mit Euch über Palästina zu sprechen.

Über den Film

Als der junge Noor 1988 bei einem Protest schwer verletzt wird, beginnt seine Mutter Hanan, die bewegende Geschichte ihrer Familie zu erzählen. Diese beginnt im Jahr 1948, als Noors Großvater Sharif sich weigert, Jaffa zu verlassen, um Haus und Orangenhain zu schützen.

Trailer

Inspiriert von der Geschichte ihrer eigenen Familie erzählt Regisseurin und Autorin Cherien Dabis mit Im Schatten des Orangenbaums ein berührendes Porträt über drei Generationen im Westjordanland von 1948 bis 2022.

Tickets für den Film bekommt Ihr regulär über das Wolf Kino. Der Film beginnt um 18 Uhr.

Die Diskussions- und Fragerunde findet direkt im Anschluss bis 21 Uhr statt. Wir sind dann noch im Wolf Café falls Ihr Fragen habt oder unsere Petitionen unterschreiben wollt.

145 Min, Arabisch und Englisch mit deutschen Untertiteln.

Event

Community-Treffen

8 November 2025, 2:00 PM
Alt-Treptow

Ein Nachmittag für Dialog und Vernetzung

Du bist herzlich eingeladen, uns kennenzulernen und dich einzubringen. Es gibt Zeit für persönliches Kennenlernen, gemeinsames Nachdenken und Organisieren.

Wir heißen alle willkommen, die sich für Gerechtigkeit, gemeinsamen Widerstand und einen konstruktiven Dialog in Israel Palästina einsetzen möchten – über politische und persönliche Unterschiede hinweg.

Lasst uns über Polarisierung hinausgehen und einen Raum schaffen, in dem Verständnis wächst und neue Wege entstehen.

Beim Treffen kannst du:

  • Andere Aktivist*innen  kennenlernen und ins Gespräch kommen
  • Mehr über Standing Together & Friends of Standing Together Berlin erfahren
  • Unsere Arbeitsgruppen entdecken und deinen eigenen Weg zum Mitmachen finden

Wenn du Gemeinschaft suchst und aktiv werden möchtest – hier ist der richtige Ort, um anzufangen – zusammen.

Event

Co-Resistance – Wege solidarischen Handelns zu Israel und Palästina

17 November 2025, 6:00 PM
Zoom

Wir sind eingeladen, um mit dem Bund für soziale Verteidigung über unsere Arbeit zu sprechen.

„Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, was wir hier in Deutschland in Solidarität mit den Menschen in Palästina und Israel tun können – jenseits von reiner Meinungsäußerung, hin zu strategisch wirksamer Solidarität. Wir freuen uns dabei besonders auf den Austausch zwischen verschiedenen Generationen der Friedensbewegung: Welche Erfahrungen gab es in früheren Jahrzehnten, insbesondere der Palästina-Solidarität, und was können wir heute daraus lernen?

Standing Together ist eine israelische Graswurzelbewegung von Jüd*innen und Palästinenser*innen, die sich gemeinsam für Frieden, soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und ein Ende der Besatzung einsetzen. Die deutsche Unterstützungsgruppe Friends of Standing Together trägt diese Vision in die hiesige Gesellschaft und sucht Wege, solidarisch, reflektiert und handlungsorientiert zu wirken.

Die Reihe „Strategien des Wandels“ des Bundes für Soziale Verteidigung schafft monatlich einen Raum für den Austausch zwischen verschiedenen Akteuren sozialer Bewegungen. Im Mittelpunkt stehen strategische Fragen, die uns alle beschäftigen und über die wir gemeinsam reflektieren können.“

Weitere Infos

Hier geht es zur Anmeldung

Event

Screening „No Other Land“ und Gesprächsrunde

24 October 2025, 6:00 PM
Kino Klappe, Kirchberg an der Jagst

in Zusammenarbeit mit Kino Klappe, Kirchberg an der Jagst:

Am Freitag, den 24. Oktober um 18 Uhr, bieten wir im Anschluss an die Vorführung des preisgekrönten Dokumentarfilms “No Other Land” im Kino Klappe, Untere Gasse 8 in Kirchberg, eine Gesprächsrunde an.

Siham Skocic, Deutsch-Palestinenserin und Eran Bar-Am, Deutsch-Israeli von Friends of Standing Together Süddeutschland, stehen als Gesprächspartner zur Verfügung.

Über den Film

Der Film befasst sich mit der Vertreibung von Palästinensern in den Dörfern von Masafer Yatta. Er zeigt die Zerstörung der Ortschaften im südlichen Westjordanland durch Soldaten im Auftrag der israelischen Regierung. Zwischen dem palästinensischen Aktivisten Basel und dem israelischen Journalisten Yuval entwickelt sich ein Bündnis. Das palästinensisch-israelische Kollektiv dokumentiert den Protest der Dorfbewohner und thematisiert die Gewalttaten einzelner extremistischer israelischer Siedler.

Trailer